Erscheinungsbild
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Mittelgroßer, kräftig gebauter Hund mit breitem Kopf und deutlichem Stop,
kurz in der Lendenpartie, sehr rege; breiter Oberkopf; Brust und Rippenkorb
tief und gut gewölbt; breit und stark in Lende und Hinterhand.
Ein rassetypisches Merkmal stellt die "Otterrute" dar: sehr dick am Ansatz, sich allmählich
zu Rutenspitze hin verjüngend, runherum mit kurzem dickem Fell bedeckt. Auch das stockhaarige
Haarkleid zeigt ein für die Rasse typisches Erscheinungsbild: kurz, dicht, hart, nicht wellig,
mit guter Unterwolle. Die ideale Schulterhöhe beträgt nach FCI-Standard für Rüden ca. 56-57cm,
für Hündinnen ca. 54-56cm und nach AKC-Standard für Rüden 57,2-62-2cm, für Hündinnen 55,2-60,2cm.
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Der Labrador wird in den Farben Schwarz, Gelb und Braun gezüchtet, wobei ein kleiner weißer
Brustfleck erlaubt ist. In jedem Wurf können alle drei Farben vorkommen.
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Verwendung
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Als Jagdhund zeichnen den Labrador vor allem seine enorme Wasserfreudigkeit, seine Führigkeit,
seine gute Nase, seine Ausdauer und sein ausgeprägter Apportierbetrieb aus.
Der Labrador eignet sich darüber hinaus als Blindenführhund, Therapiehund (z.B. im Seniorenheim),
als Rettungshund bei Katastrophen wie Erdbeben, als Lawinensuchhund und nicht zuletzt als Spürhund
bei Polizei und Zoll.
Obwohl als "Gebrauchshund" gezüchtet, führt heute ein großer Teil der Labradore das Leben eines reinen
Familienhundes.
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Tatsächlich besitzt er viele Eigenschaften, die ihn hierfür geradezu prädestinieren.
Trotzdem sollten Labradorbesitzer niemals vergessen, dass ihr Hund für ein aktives Leben voller
Aufgaben gezüchtet wurde. Auf Übungsplätzen findet man zahlreiche Trainingsmöglichkeiten unterschiedlichster
Art. Derjenige, der all dieses nicht möchte, trotzdem aber einen Labrador kauft, sollte seinem Hund wenigstens
während des täglichen Spazierganges einige, möglichst wechselnde Apportier- und Suchaufgaben stellen.
Ein Labrador, der sein Dasein ausschließlich im Vorgarten fristet oder nur zu Prestige- oder Dekoratioszwecken
angeschafft wurde, ist ein trauriger Labrador- und eben ein armer Hund ...
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